Welches OpenWrt bekommt man noch für einen TP-Link TL-WR841N/ND v8?

Kurz: Die letzte offiziell installierbare Version ist 19.07.10, aber sie muss selbst kompiliert werden. Die letzte offiziell installierbare, fertige Version ist 18.06.9, auch wenn in der Dokumentation als neueste und letzte Variante 17.01.7 suggeriert wird.

Längere Erklärung: Prüft man archive.openwrt.org, findet man ein Factory-Image von 18.06.9 (wenn vor Installation noch die originale TP-Link-Firmware installiert ist) sowie ein Sysupgrade-Image von 18.06.9 (wenn ein Upgrade von einer älteren OpenWrt-Version erfolgt).

Allerdings mit einem Haken: Laut Dokumentation ist 18.06 bereits als „Too big“ gekennzeichnet. Und das stimmt: Nach Installation verbleiben im Flash-Speicher nur noch ca. 80 KB Speicherplatz. Zu wenig um die meisten sinnvollen Pakete nachzuinstallieren oder über Routing und Switching hinausreichende Tätigkeiten vom Gerät durchführen zu lassen.

Kompiliert man OpenWrt selbst, kommt man sogar bis 19.07.10, was das endgültige Release für OpenWrt auf Geräten mit 32MB RAM und 4MB Flash-Speicher ist.

Der Flash-Speicher ist dann aber schon extrem eng gepackt. Es empfiehlt sich ggf. noch auf bestimmte Pakete für PPP, Firewall und IPv6 zu verzichten. Eine detaillierte Anleitung für Einsparung findet sich hier.

OpenVPN Connect blockiert DNS-Anfragen wenn ein Split-Tunnel (nur bestimmte Subnetze) aufgebaut wird

Beruflich habe ich hin und wieder mit OpenVPN zu tun. Obwohl die meisten VPN-Lösungen, welche ich nutze, mittlerweile auf WireGuard setzen, muss ich doch immer mal OpenVPN-basierte VPN einrichten. Auf der Client-Seite ist hier meist OpenVPN Connect oder die OpenVPN GUI im Einsatz.

Die Funktionsweise des OpenVPN Connect Client unterscheidet sich teils signifikant von der des OpenVPN GUI Clients. Die Menge an möglichen Einstellungen bei OpenVPN Connect ist stark begrenzt.

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MikroTik RouterOS mit Brovi E3372-325 LTE-Stick – geht das?

Kurze Antwort: Nein, derzeit leider nicht.

Längere Antwort: Der besagte LTE-Stick basiert auf einem HUAWEI E3372-325, aber mit anderer FIrmware und leicht angepasstem Featureset. Die MikroTik-Kompatibilitätsliste führt ihn nicht explizit auf, wohl aber die HUAWEI-branded Alternativen 3372h und ähnliche. Der Kontakt zur MikroTik-Community und dem MikroTik-Support offembarte:

  • Der Dongle meldet sich für exakt ca. 2 Sekunden als RNDIS-Netzwerkgerät
  • Danach trennt er die Verbindung selbstständig
  • Anschließend erscheint er erneut – diesmal jedoch nur noch als USB-Mass-Storage-Device

Erst mit usb_modeswitch lässt sich der Stick wieder in einen nutzbaren Modem-Modus zwingen. Dieses Verhalten ist dokumentiert und spezifisch für genau diese Brovi-Variante des E3372-325. Unter Linux kein Problem dank usb_modeswitch, unter RouterOS 7.20.6 und 7.21rc4 jedoch nicht möglich.

Es empfiehlt sich also, wenn man keine Lust auf langes ausprobieren ohne Erfolgsgarantie hat, vorher die Kompatibilitätsliste von MikroTik für LTE-Peripherie zu prüfen und entsprechend ein Gerät von dieser Liste zu bestellen.

Quellen 1, 2, 3

Auf bestimmtem Laufwerk unter Windows wird immer automatisch ein Ordner angelegt

Seit fast einem Jahr jagte ich einem technischen Problem mit Windows 10, mittlerweile auf Windows 11 aktualisiert, auf meinem Spiele- und Arbeitsgerät hinterher. Um den Sachverhalt ausreichend zu beleuchten ist es nötig, ein wenig auszuholen:

Vor 2-3 Jahren hatte ich zur Aufgabe, Daten eines externen Datenträgers zu sichern und in eine dafür eigens eingerichtete Nextcloud zu überführen. Der Datenträger stellte sich im Verlauf als fehlerhaft mit fehlerhaftem Dateisystem (NTFS) heraus. Der Fehler lag nach heutigem Kenntnisstand aber am ehesten an einem mittelmäßig funktionierenden externen USB 3.0-Gehäuse für 2,5 Zoll SATA-Festplatten. Die eine oder andere Korruption von Dateisystemen kann bei Wackelkontakten und Kurzschlüssen schonmal passieren.

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Keine YouTube-Werbung durch VPN in Albanien – stimmt das und lohnt sich das?

Kürzlich kursierte im Internet ein Gerücht, dass YouTube in Albanien keine Werbung spielen dürfe. Das stimmt in der Tat nicht, es gibt kein Gesetz in Albanien, welches Werbung per se verbieten würde. Vielmehr sieht Google derzeit Albanien nicht als interessanten Markt für sein Partnerprogramm, was das Ausmaß an Werbung drastisch reduziert.

Während man an einem vollwertigen Computer durchaus Adblock oder andere Tools nutzen kann, ist diese Option z. B. an Fernsehgeräten nicht direkt gegeben. Hier kann man Werbung nur schwer und manchmal gar nicht blockieren.

Abhilfe kann hier das Routing via albanisches VPN schaffen. Da die meisten Geräte wie z. B. von Samsung heftig in ihren Möglichkeiten, ein VPN direkt zu nutzen, eingeschränkt sind, empfiehlt es sich ein völlig unabhängiges Gateway mit einem alten Computer, Home-Server oder einfach einem ganz einfachen RaspberryPi aufzusetzen. Im Testaufbau nutze ich schlicht meinen Home-Server, welcher für solche Zwecke ohnehin konzipiert ist.

Vorbereitung

Wir brauchen also:

  • ein albanisches VPN
  • oder einen albanischen virtuellen Server (VPS)
  • einen Kleinstcomputer oder ähnliches mit Linux
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MikroTik WiFi „Station“ Mode und „Disconnect Reason Code 2“ mit „Vodafone Station“

Kürzlich erhielt ich als Ersatz für meinen über 12 Jahre alten MikroTik hAP Lite einen neuen MikroTik hAP ax S – ein tolles Gerät. Viel Leistung, ein PoE-Port, ein SFP-Port, für ein Gerät in dieser Preisklasse einfach unschlagbar.

Ausgeliefert wurde der hAP ax S mit RouterOS 7.19.5, welches ich zuerst mal dabei beließ, da ich mich im Urlaub befand und nicht unmittelbar einen Internet-Uplink für das Gerät parat hatte um eine fast automatische Firmware-Aktualisierung durchzuführen.

Geplant war ein normales Bridge-Setup:

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