• Aktiver USB-Hub für RaspberryPi?

    Neue, aktive USB-Hubs (aktiv = mit externer Stromversorgung) in günstigster Ausführung kosten auf Amazon zwischen 15 und 30 Euro. Viel Geld für namenlose Billigware.

    Meine Empfehlung: Eine gebrauchte Dell D3100 (oder ähnliche) Dockingstation. Kostenpunkt in eBay-Auktionen zwischen 5 und 20 Euro mit Netzteil und USB 3.0-Kabel. Funktioniert mit RaspberryPi’s wie auch mit anderen Geräten mit USB 3.0-Anschluss einwandfrei – nicht nur mit Dell-Geräten.

    Der Vorteil: Anschlussvielfalt

    Neben 5 aktiven USB-Ports (3x USB 3.0, 2x USB 2.0) erhält man zusätzlich eine Netzwerkkarte, eine Soundkarte sowie HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse.

    (mehr …)
  • Was tun, wenn die /boot-Partition bei vor vielen Jahren installierten Linux-Systemen nicht mehr groß genug ist

    Am Beispiel Ubuntu muss die /boot-Partition mindestens 2, am besten 3 Kernel und die Initramdisk beherbergen können. Da in neueren Ubuntu-Versionen sowohl der Kernel als auch der Initramdisk aufgrund von Kernelmodulen und anderen Daten immer weiter ansteigen, können die Standardwerte von damals, meist um die 240 MB, in vielen Fällen nicht mehr ausreichen.

    Beispiel: Ein System wurde 2013 als Ubuntu 12.04 installiert und durchweg bis zur aktuellsten LTS-Version 24.04 gehoben. Das ist nicht unmöglich und auch keine Seltenheit – im Gegenteil, bei entsprechender Vorbereitung ist das auf vielen Systemen mit persistenten Daten ein schneller, pragmatischer Weg, um diese Systeme zügig aktuell und audit-konform zu bekommen. Dann wurde im normalen Update-Prozess das damalige Standard-Partitionierungsschema nicht automatisch aktualisiert. Das heißt: /boot ist nach wie vor eine zu kleine ext2-Partition mit „bootable“-Flag in der Partitionierungstabelle.

    (mehr …)
  • Mit EPSON WF-3620 direkt nach paperless-ngx scannen

    Betreibt man eine selbstverwaltete paperless-ngx-Instanz und nutzt ein EPSON Multifunktionsgerät der letzten 12-14 Jahre, so bietet sich theoretisch die Möglichkeit beides so miteinander zu verknüpfen, dass kein manueller Upload über das paperless-ngx-Webinterface nötig ist. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten – eine offizielle Cloud-Lösung, eine leicht unpraktische offizielle Windows-Lösung sowie eine inoffizielle Linux-Lösung. Letztere ist nicht nur am verträglichsten für den Datenschutz, sondern auch elegant, da sie weder einer Cloud-Anbindung noch eines Windows-basierten Zwischensystems bedarf.

    Variante 1

    EPSON bietet den kostenlosen Cloud-Dienst „EPSON Connect“ für seine alten wie neuen Geräte an. Der Dienst erlaubt es nach Registrierung und Verknüpfung mit dem eigenen Multifunktionsgerät im Scan-Menü „Scan to Cloud“ auszuwählen. Im Benutzeraccount von EPSON Connect kann dann wiederum eine Verknüpfung mit einem beliebigen E-Mail-Account angelegt werden.

    (mehr …)
  • Fehlersuche und Recovery nach RAM-Defekt

    Schon länger stand ich mit meinem persönlichen Bastel-NAS auf Kriegsfuß. Das Gerät stieg seit ca. 2 Jahren immer wieder unvermittelt aus. Einzelne Festplatten schalteten einfach ab.

    Netzteil

    Zuerst führte ich das auf Spannungsschwankungen durch ein defektes Netzteil zurück. Das unterdimensionierte 380 Watt Antec-Netzteil wich daher einem 750 Watt No-Name Ersatz, der zwar auch nicht die beste Lösung war, aber in meinem Lager lag und damit keine Zusatzkosten erzeugte.

    Komische Anomalien und Hinweise

    Eine Weile gab das System Ruhe. Bei parallelen Durchläufen von checkarray für das Software-RAID und gleichzeitigen Kopiervorgängen über rsync+ssh oder auch Samba wurden dann allerdings wieder Fehler ersichtlich. Erneut gab es Timeouts, teilweise gab es Kernel-Fehler, welche auf eine subtile Weise wieder auf I/O-Probleme hindeuteten.

    Unabhängig davon traten immer wieder Fehler auf, welche auf RAM-Probleme hindeuteten, welche ich aber wiederholt fehlinterpretierte: Mehrfach ließen sich nach einem Reboot die LUKS-Partitionen nicht entschlüsseln obwohl der Schlüssel definitiv stimmte. Fehlermeldung lautete „No key available with this passphrase.“ – nach mehreren Versuchen und einiger Zeit funktionierte es dann plötzlich wieder.

    (mehr …)
  • Mit „fdisk“ Partitionen vor Sektor 2048 anlegen

    Möchte man das Partitionierungsschema von alten MBR-Partitionstabellen mit aktuellem fdisk editieren, kann es sein, dass im Schema als Partitionsbeginn der ersten Partition (meist ext2 auf /boot unter Linux) der Sektor 63 angegeben ist. Löscht man die Partition und erstellt diese mit einem neuen Endsektor neu, so würde sie mit Startsektor 2048 beginnen. Versucht man einen Startsektor vor 2048 einzugeben, wird dies mit

    Value out of range.
    

    quittiert.

    Mit älteren fdisk-Versionen ist die Eingabe kein Problem. Aber auch mit den neueren fdisk-Versionen kann man sich behelfen:

    fdisk -c=dos -u=cylinders /dev/sdX
    

    Hierbei wird die Einheit von Sektoren auf Zylinder umgestellt, wobei ein Zylinder klassisch 63 Sektoren hat. Bei Änderung der Partition kann damit also der Startsektor 63 als Zylinder „1“ angegeben werden.

  • Canon CP510 Lieferumfang und Zubehör

    In den Artikeln „Canon SELPHY CP510 unter Windows 11 nutzen“ und „Canon SELPHY CP510 unter Linux nutzen, geht das?“ beleuchtete ich diesen exzellenten Thermosublimationsdrucker von Canon im Hinblick auf die aktuelle Betriebssystemkompatibilität. Diese ist noch gegeben. Ein Grund, eine retrospektive Betrachtung des Gerätes und seines Zubehörs vorzunehmen.

    Die folgende Tabelle versucht möglichst viele Informationen zum Gerät und dem Zubehör bezogen auf den deutschen Markt (mit Zubehör der anderen Märkte US/Asien) übersichtlich und gesammelt darzustellen. Über Ergänzungen und Inputs freue ich mich (Kommentar oder Direktkontakt).

    (mehr …)