• Kurzempfehlung: WSL mit Bridge-Modus zur Netzwerkanbindung

    Möchte man WSL-Instanzen ähnlich wie z. B. VirtualBox-Maschinen per Netzwerkbridge an das lokale Netzwerk anbinden, so sind ungleich mehr Schritte dafür nötig um die Aktivierung zu bewerkstelligen (keine geringe Menge einfacher Klicks auf dem Netzwerkadapter wie bei VirtualBox). Unter anderem muss der Hyper-V-Manager aktiviert werden. Die folgende Anleitung in englischer Sprache liefert eine hervorragende Referenz und hat in meinem Fall exzellent funktioniert.

  • paperless-ngx in WSL: Datenverzeichnis mit Originaldokumenten mit einem Windows-Benutzerverzeichnis verbinden

    Ist man dabei paperless-ngx über WSL aufzusetzen oder benutzt eine derartige Lösung bereits, möchte aber die Dokumentenordner (archive/originals) im Windows-Dateisystem abrufbar halten, so empfiehlt sich die folgende Methode:

    Im Standardprozess der Installation von paperless-ngx wird eine docker-compose.yml heruntergeladen und gestartet. Standardmäßig werden dabei folgende Volumes oder Bind-Mounts genutzt:

        volumes:
          - data:/usr/src/paperless/data
          - media:/usr/src/paperless/media
          - ./export:/usr/src/paperless/export
          - ./consume:/usr/src/paperless/consume
    
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  • WSL dauerhaft, aber manuell im Hintergrund starten

    Die Anleitung „WSL Autostart für Ubuntu & Debian einrichten“ beleuchtet bereits eine tolle Möglichkeit, WSL automatisch beim Systemstart von Windows zu starten. Als kleine Ergänzung wünsche ich mir jedoch noch eine andere Funktionalität:

    Ich möchte per Klick, aber trotzdem dauerhaft und im Hintergrund, WSL starten. Beispielsweise ist das nützlich für Webanwendungen wie paperless-ngx, welche in WSL laufen müssen, ich jedoch bei Nichtnutzung auch nicht die gesamte Zeit die zugrunde liegende WSL2-VM im Hintergrund betreiben möchte.

    Schritt 1: Leere Verknüpfung anlegen

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  • Polylang Sprachauswahl als Flaggen in einem WordPress Blocks-basierten Menü mit „Lazy Blocks“

    Polylang nutze ich schon seit mehreren Jahren für die Mehrsprachigkeit dieser Seite (Deutsch/Englisch). Seit jeher war es mein Plugin der Wahl, aufgrund der sehr einfachen Bedienung und zuverlässigen Funktion. Die Seite lief bis Anfang 2026 mit dem WordPress-Theme „twentythirteen“ von 2013 in leicht abgewandelter Form.

    Ich entschied sodann, dass ein Wechsel auf ein modernes Theme anstehen sollte. Die Umstellung war mit größeren Hürden verbunden als gedacht: Der Wechsel auf das Blocks-Prinzip verlangte mehrere Anpassungen und Änderungen, vorallem innerhalb von Menüs und Widget-Bereichen.

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  • Aktiver USB-Hub für RaspberryPi?

    Neue, aktive USB-Hubs (aktiv = mit externer Stromversorgung) in günstigster Ausführung kosten auf Amazon zwischen 15 und 30 Euro. Viel Geld für namenlose Billigware.

    Meine Empfehlung: Eine gebrauchte Dell D3100 (oder ähnliche) Dockingstation. Kostenpunkt in eBay-Auktionen zwischen 5 und 20 Euro mit Netzteil und USB 3.0-Kabel. Funktioniert mit RaspberryPi’s wie auch mit anderen Geräten mit USB 3.0-Anschluss einwandfrei – nicht nur mit Dell-Geräten.

    Der Vorteil: Anschlussvielfalt

    Neben 5 aktiven USB-Ports (3x USB 3.0, 2x USB 2.0) erhält man zusätzlich eine Netzwerkkarte, eine Soundkarte sowie HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse.

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  • Was tun, wenn die /boot-Partition bei vor vielen Jahren installierten Linux-Systemen nicht mehr groß genug ist

    Am Beispiel Ubuntu muss die /boot-Partition mindestens 2, am besten 3 Kernel und die Initramdisk beherbergen können. Da in neueren Ubuntu-Versionen sowohl der Kernel als auch der Initramdisk aufgrund von Kernelmodulen und anderen Daten immer weiter ansteigen, können die Standardwerte von damals, meist um die 240 MB, in vielen Fällen nicht mehr ausreichen.

    Beispiel: Ein System wurde 2013 als Ubuntu 12.04 installiert und durchweg bis zur aktuellsten LTS-Version 24.04 gehoben. Das ist nicht unmöglich und auch keine Seltenheit – im Gegenteil, bei entsprechender Vorbereitung ist das auf vielen Systemen mit persistenten Daten ein schneller, pragmatischer Weg, um diese Systeme zügig aktuell und audit-konform zu bekommen. Dann wurde im normalen Update-Prozess das damalige Standard-Partitionierungsschema nicht automatisch aktualisiert. Das heißt: /boot ist nach wie vor eine zu kleine ext2-Partition mit „bootable“-Flag in der Partitionierungstabelle.

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